Schlucktherapie Odenwald
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Leistungen

Störungsbilder

Hier finden Sie einen Überblick über die logopädischen Störungsbilder, gegliedert nach den Bereichen Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken. Jede unserer Therapeutinnen arbeitet in ihrem eigenen Schwerpunkt.

Bereich 1 · Unser Schwerpunkt

Schlucken

Neurogene Dysphagie

Durch eine Erkrankung des Nervensystems verursachte Schluckstörung, bei der der sichere Transport von Speichel, Nahrung und Flüssigkeit beeinträchtigt sein kann.

Strukturelle Dysphagie

Schluckstörung durch anatomische Veränderungen im Mund-, Rachen-, oder Kehlkopfbereich.

Schluckstörung unklarer Genese

Manchmal treten Schluckbeschwerden wie häufiges Verschlucken oder Husten bei der Nahrungsaufnahme, ein Fremdkörpergefühl o. ä. ohne klare Ursache auf.

Presbyphagie

Altersbedingte Veränderungen des Schluckens.

Kindliche Schluckstörung

Hierbei kann es sich um ein Muskelungleichgewicht (orofaziale/myofunktionelle Störung), eine Fütterstörung oder eine kindliche Dysphagie handeln.

Bereich 2

Trachealkanülenmanagement

Trachealkanülenmanagement

Begleitung von Menschen mit Trachealkanüle mit dem Ziel, Schlucken, Atmung und Stimmgebung möglich zu machen. Das Ziel kann von Teilhabe bis zur Dekanülierung reichen.

Bereich 3

Sprache

Kindliche Sprachstörungen

Sprachentwicklungsstörung

Der Spracherwerb verläuft verzögert oder abweichend zur Entwicklung. Es können Wortschatz, Grammatik, Aussprache und Sprachverständnis betroffen sein.

Kindliche Aphasie

Störung der Sprache durch beispielsweise einen Schlaganfall im Kindesalter.

Lese-Rechtschreib-Störung

Anhaltende Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder der Rechtschreibung, die nicht durch die allgemeine Begabung erklärbar sind (LRS/Legasthenie).

Sprachstörungen bei Erwachsenen

Aphasie

Erworbene Sprachstörung, bei der Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben unterschiedlich stark betroffen sein können.

Bereich 4

Sprechen

Kindliche Sprechstörungen

Aussprachestörung

Laute werden fehlerhaft gebildet (phonetisch, z.B. Lispeln) oder im Sprachsystem falsch verwendet, ersetzt oder ausgelassen (phonologisch).

Verbale Entwicklungsdyspraxie

Störung der Planung und Programmierung von Sprechbewegungen. Die Muskeln sind funktionsfähig, aber die gezielte Ansteuerung gelingt nicht zuverlässig.

Störungsbilder, die Kinder und Erwachsene betreffen können

Redeflussstörungen (Stottern & Poltern)

Stottern durch Blockaden, Wiederholungen und Dehnungen.
Poltern durch überhastetes, undeutliches Sprechen.

Rhinophonie (Näseln)

Eine gestörte Nasenresonanz verändert Stimmklang und Aussprache. Bei offenem Näseln entweicht zu viel Luft durch die Nase, bei geschlossenem zu wenig.

Sprechstörungen bei Erwachsenen

Dysarthrie / Dysarthrophonie

Erworbene neurologische Störung der Sprechmotorik. Atmung, Stimme und Aussprache können beeinträchtigt sein, während Sprachwissen und -verständnis erhalten sind.

Sprechapraxie

Störung der Planung und Programmierung von Sprechbewegungen. Die Muskeln sind funktionsfähig, aber die gezielte Ansteuerung gelingt nicht zuverlässig.

Bereich 5

Stimme

Funktionelle Dysphonie

Stimmstörung ohne sichtbare organische Veränderung. Die Stimme wird durch beispielsweise überlasteten Stimmgebrauch beeinträchtigt.

Organische Dysphonie

Stimmstörung, der eine sichtbare Veränderung an den Stimmlippen oder deren Beweglichkeit zugrunde liegt.

Nach Kehlkopfentfernung (Laryngektomie)

Nach vollständiger Entfernung des Kehlkopfs fehlt die natürliche Stimmquelle; es kann eine Ersatzstimme erarbeitet werden.

Psychogene & hormonelle Stimmstörungen

Stimmstörungen, die auf seelische Belastungen oder auf hormonelle Einflüsse auf die Stimmlippen zurückgehen.

Kindliche Stimmstörungen

Stimmstörung im Kindesalter, meist durch stimmliche Überlastung, mitunter mit Stimmlippenveränderungen (sog. Schreiknötchen).

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